1. „Grüner Treff • ”

Die erste Präsenzveranstaltung der des Kreisverbands Freudenstadt nach der Corona-bedingten Zeit der Online-Treffen war ein gelungener Abend.

Vierzehn Mitglieder hatten sich im Freudenstädter „Schwanen“ eingefunden und freuten sich auf eine freie, ungezwungene Diskussion. Als erster Punkt wurde der wieder um sich greifende Flächenverbrauch für Gewerbe- und Baugebiete gefunden. Als aktuelles Beispiel wurde hier die Planung in Sachen Flugfeld Baisingen/Eutingen angeführt. Auch im Horber Bereich wird aktuell eine Liste über zukünftige Gewerbegebiete diskutiert. Aus der Teilnehmergruppe wurde eine neue Herangehensweise an Flächen dahingehend besprochen, dass Flächen, egal ob gewerblich oder für private Bauten nur noch in Erbpacht von den Kommunen vergeben werden sollten, damit in künftiger Zeit auch die Kommune wieder in die Lage versetzt wird, neue Wege mit diesen Flächen einzuschlagen.

Ein weiteres wichtiges Thema war die Beteiligung am Grundsatzprogramm der Grünen. Insbesondere die Möglichkeiten jedes Mitglieds an der Teilnahme zum endgültigen Programm wurden eingehend besprochen.

Das Thema Corona und insbesondere die Varianten eines Impfstoffs wurden hitzig diskutiert. Die anwesenden Mediziner waren sich einig, dass gerade mRNA-Impfstoffe zuverlässig getestet werden müssen und dies Zeit benötigt. Üblicherweise ist ein solcher Wirkstoff nur mit jahrelangen Forschungen denkbar, deshalb muss die gesellschaftliche Diskussion darauf abzielen, aufzupassen, dass nicht aus wirtschaftlichen Erwägungen oder politischem Druck wegen der Pandemie ein Impfstoff zu früh zugelassen wird. In diesem Zusammenhang wurde festgehalten, dass eine Impfpflicht keinen gangbaren Weg darstellt und sich die Grünen hier klar dagegen positionieren müssen.

In einer Schlussrunde waren sich die Anwesenden, darunter Landtagskandidat Winfried Asprion und Bundestagskandidatin Sara Haug, einig, dass das Format „Grüner Treffpunkt“ eine ideale Plattform zum Austausch bietet und möglichst monatliche eine Fortsetzung finden sollte, wobei eine öffentliche Einladung an alle Interessierten eine zusätzliche Möglichkeit bieten kann, breit aufgestellt über aktuelle Themen zu diskutieren.

Als eines der Themen, die an diesem Abend nicht mehr diskutiert werden konnte und schon auf den nächsten Treffpunkt vorgetragen wird, wurde „Vision klimaneutrale Kommune – Energieverbrauch auf kommunaler Ebene“ festgehalten.

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld

Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.

Verwandte Artikel