Darum GRÜN! Folge 4 – Bildung und Schulen

Wer Grün wählt, stimmt für

  • den qualitativen Ausbau der Kitas und der Sprachbildung, sowie einkommensabhängige Kita-Gebühren
  • starke Grundschulen mit multiprofessionellen Teams
  • die Weiterentwicklung einer zukunftsfähigen, leistungsorientierten und sozial gerechten Schulstruktur in der Sekundarstufe
  • eine umfassende Digitalisierung der Schulen, inklusive guter technischer Ausstattung und Angebote zur Medienbildung und politischer Bildung
  • Inklusion als ein der frühkindlichen und schulischen Bildung zugrunde liegendes Prinzip
  • ein Bekenntnis zur Schule als Ort der Vielfalt und des gesellschaftlichen Zusammenhalts

Faire Bildungschancen für alle Kinder

Wir Grüne sind überzeugt: Auf den Anfang kommt es an! Die ersten Jahre des Lebens sind besonders wichtig. Nie wieder lernen wir so viel und so schnell wie in dieser Zeit. Deshalb muss jedes Kind von Beginn an die Chance bekommen, seine Potenziale zu entfalten und sich gut und frei zu entwickeln. Trotz großer Investitionen in den vergangenen Jahren reichen die Kita-Plätzen bis heute nicht aus. Wir werden daher den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung in Krippe und Kindergarten vorantreiben. Wir wollen den Bildungserfolg von der sozialen Herkunft entkoppeln. Dabei ist es unser Anspruch, dass jedem Kind die gleichen Chancen zustehen, unabhängig vom familiären Hintergrund.

„Grüne Schulwelt“ von morgen

Wir werden den wissenschaftlichen Beirat des Kultusministeriums neu ausrichten, aufwerten und seine Empfehlungen veröffentlichen. Zu einem ganzheitlichen Lernen gehört für uns Bildung für nachhaltige Entwicklung. Dieses im Bildungsplan verankerte Leitbild wollen wir mit Schulgarten- und Landwirtschaftsprojekten sowie Ernährungsbildung mit Leben füllen. Ein gutes Mittagessen – lecker, gesund und bio – gehört zu nachhaltigen Kitas und Schulen dazu. Das sorgt für gesunde Kinder und bringt zudem den baden-württembergischen Ökolandbau und damit den Natur- und Umweltschutz voran.

Qualitätsentwicklung der Schule konsequent weiterverfolgen

Sowohl die Neuausrichtung der Fortbildung für Lehrkräfte und der Ausbildung als auch die datenbasierte Unterstützung der Schulentwicklung müssen zukünftig ihre Wirkung entfalten. Schulen benötigen passgenaue Fortbildungen. Neben den Fortbildungen des Landes wollen wir Fortbildungsbudgets für schulspezifische Bedarfe bereitstellen.

Ein besonderes Augenmerk wollen wir auf die Stärkung und Unterstützung der Schulleitungen legen, die für den Qualitätsprozess an Schulen zentral sind. Um diese Aufgaben mit Leben füllen zu können, müssen sie mit den notwendigen Ressourcen ausgestattet werden. Schon im Studium müssen Führungskompetenzen vermitteln werden, damit angehende Lehrkräfte schon frühzeitig eine Karriere als Schulleiter*in ins Auge fassen können.

Schulen und Schüler*innen fit machen für die digitale Gesellschaft

Gemeinsam mit den Schulträgern sorgen wir für eine leistungsfähige digitale Infrastruktur: Alle Schüler*innen und Lehrer*innen brauchen eine Ausstattung mit digitalen Endgeräten, die Schulen mit Breitband und WLAN. Sie erhalten administrativen und technischen Support bei der Verwaltung, Instandhaltung und Weiterentwicklung der Netzwerke und IT-Strukturen.

Wir stellen aufeinander aufgebaute Lernmanagement- und Lernplattform-Module sowie digitale Lehr- und Lernmaterialien bereit und passen diese kontinuierlich und bedarfsorientiert an.

Wir unterstützen Schulen durch ein zielgerichtetes Programm bei der Entwicklung digitaler Schulkonzepte. Auch in der digitalen Welt braucht es gut ausgebildete Lehrkräfte, damitSchüler*innen erfolgreich lernen können. Deshalb stärken wir in der ersten und zweiten Phase der Lehrer*innenbildung die Pädagogik der digitalen Bildung durch Module zur digitalen Didaktik. Gleichzeitig entwickeln wir in der dritten Phase des Lehrer*innenberufs ein kohärentes Fortbildungskonzept im Einklang mit den Mediencurricula und Medienentwicklungsplänen.

Junge Menschen individuell zum Schulabschluss begleiten

Egal ob grundlegender Bildungsabschluss, mittlerer Abschluss oder Abitur – unser Ziel ist es, dass jede*r Schüler*in den für sich besten Schulabschluss erreichen kann. Es wird darauf ankommen, dass Ressourcen gezielt und wirksam eingesetzt werden. Alle Schularten benötigen für ihre jeweiligen Aufgaben die entsprechenden Ressourcen.

Wir setzen uns für eine zukunftsfähige Lernkultur ein, die eigenständiges Lernen unterstützt. Lehrkräfte benötigen Zeit, um individuelle Förderung und soziale Lernprozesse zu initiieren und zu begleiten. Ein wichtiger Bestandteil sind Coaching-Angebote für Schüler*innen in allen Schularten. Wo Coaching Teil des Schulkonzepts ist, muss dies auch Teil des Lehrdeputats sein.

Wir setzen uns für eine zukunftsfähige Lernkultur und längeres gemeinsames Lernen ein. Dafür stehen wir und dafür steht die Gemeinschaftsschule.

Berufliche Bildung stärken

Handwerkliche und soziale Berufe wollen wir gesellschaftlich aufwerten. Die berufliche Bildung und Weiterbildung werden künftig noch wichtiger werden. Wir brauchen ein Changemanagement, das den Veränderungen in der Berufswelt und der Wirtschaft gerecht wird.

Wir verbinden Betriebe noch stärker mit Berufsschulen. Wir legen stärkeren Fokus auf die Fertigkeiten, die in Zukunft gefragter sein werden, z.B. in den Bereichen Kommunikation, Digitalisierung und Energieeffizienz. Dementsprechend fördern wir den Ausbau der Infrastruktur an den Schulen.

Hier mein aktueller Clip dazu:

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