Besuch beim Biopunkt Naturkost Markt in Pfalzgrafenweiler

Der Landtagskandidat von Bündnis 90 / Die Grünen, Winfried Asprion, traf sich mit Marktleiterin Katja Schlau zu einem interessanten, sympathischen Informationsgespräch.

2003 eröffnen Dagmar Siegloch und Karl Hagen den Biopunkt in Horb und ziehen 2015 nach Pfalzgrafenweiler um, in die größeren Räumlichkeiten des ehemaligen Penny Marktes.

Am 01. September 2018 wird der Biopunkt von der Kornkammer GmbH übernommen und gehört zukünftig zum langjährigen Lieferanten aus Vaihingen/Enz, dem regionalen Naturkostgroßhändler – hakopaxan.

Das täglich frische Obst und Gemüse in bester Bio-Qualität bezieht Biopunkt überwiegend aus Demeter- und Bioland-Anbau, teilweise sogar aus der Region. Die Produzenten der Backwaren wechseln im täglichen Rhythmus.  Im Sortiment sind auch viele vegane, gluten- und laktosefreie Artikel. Im Kühlregal finden sich neben einer großen Auswahl von Milchprodukten auch regionale Wurst- und Fleischwaren von Uria aus Balingen (den wilden Rindern vom Fuße der Alb).

Besonders stolz ist Frau Schlau auf die Spezialität – die große Käsetheke mit einer Vielfalt von über 110 europäischen Käsesorten – einzigartig in der Region.

Üblicherweise wird auch ein Bistro bewirtschaftet, was natürlich in Corona-Zeiten nicht mehr möglich ist. Stattdessen wird eine Tagessuppe to go täglich frisch zu bereitet. Alle Speisen im Angebot sind vegetarisch.

Um die Qualität der Lieferanten zu überprüfen, begeben sich Frau Schlau und ihre Kolleginnen gerne auch mal zu den Produzenten, um diesen über die Schulter zu schauen. Qualität ist tatsächlich oberstes Gebot!

Ziel ist auch, der Vernichtung von Lebensmitteln, die noch konsumierbar sind, entgegenzutreten. Deshalb werden solche Lebensmittel verbilligt abgegeben oder gespendet.

Dass das gesamte Gemüse- und Obstangebot nicht abgepackt, sondern offen gehandelt wird, verstärkt ebenfalls den positiven Aspekt des Einkaufs im Biopunkt.

Bei Biopunkt Pfalzgrafenweiler sind insgesamt 12 Mitarbeiter*innen beschäftigt.

Während der Corona-Zeit wurden Servicedienstleistungen wie Haustürlieferungen und Abholservice erfolgreich umgesetzt. Die Kunden schätzen die Innovationsfreude des Ladens.

Der Kunden kann zu normalen Zeiten auch auf Einpackmaterial komplett verzichten und seine eigenen Behältnisse von zuhause mitbringen – sehr gut für die Müllbilanz.

Durch Veranstaltungen wie Konzerte und Pianomusik wird ebenfalls eine Wohlfühlatmosphäre geschaffen. Allerdings, so Frau Schlau, hat die Einhaltung der Corona-Bestimmungen beim ein oder anderen Mal zu unschönen Begegnungen geführt.

Insgesamt sieht sich Biopunkt gut aufgestellt und ist auch ordentlich über die Pandemiezeit gekommen.

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